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Pflegestellen

Im Zentrum allen Denkens muss immer das Wohlbefinden des Hundes stehen. Wird er hin und hergeschoben, ist das ganz sicher nicht zu seinem Besten!

Pflegestellen sind ja mittlerweile ein recht einträchtiges Geschäft geworden. Aufgrund vieler negativer Erfahrungen trotz Vorkontrollen und angeblicher Hundeerfahrungen sollte man genau überlegen, ob man das einem Hund zumuten sollte. Erst kommt der Hund von der Straße in eine Organisation, dann von dort in in eine Pflegestelle und dann – oft viele Monate später – in die Endstelle, die dann hoffentlich Endstelle bleibt, was ja auch nicht immer sicher ist, egal wie genau man hinschaut.

Nachhaltigkeit bedeutet auch, dass man sich sehr genau überlegt, wie man den Hund vermittelt, und nicht auf Pflegestellen ausweicht nach dem Motto: „Hauptsache weg“ UND es gilt zu planen, was man in der Hinterhand hat, falls die Vermittlung eben doch schief geht.


Ein Netzwerk an Pflegestellen für Notfälle
Nachhaltiger Tierschutz bedeutet in diesem Zusammenhang also auch, dass man sich selbst keinem Vermittlungsdruck aussetzt, weil man sich in der Organisation vor Ort übernommen hat. In Deutschland sollte man ein Netzwerk von Mitgliedern haben, die im Notfall eingreifen und den Hund als Pflegestelle zu sich nehmen können. Dafür braucht man Pflegestellen, ganz klar, aber es müssen Mitglieder des Vereins sein, die man sehr gut kennt und sie dürfen kein Geld dafür nehmen, es sei denn, extreme Kosten wegen eine OP o.ä. fallen an.

Ein Hund darf nur reisen, wenn er komplett gesund ist: physisch und psychisch! Dass ein Straßenhund Pflegestellen? Nur im Notfall gut.schüchtern sein kann, ist klar, aber er darf nicht mehr traumatisiert sein!

Aber - was bedeutet „gesund“?
Basis müssen umfangreiche Untersuchungen und Tests sein, also ein umfangreiches Blutbild, bei alten Hunden auch eine Herzuntersuchung. Die notwendigen Tests hängen von der jeweiligen geografischen Lage der Organisation und den dort üblichen Krankheiten ab. Das große Blutbild ist ohnehin die Basis für alle Untersuchungen. Je nach Ergebnis erfolgt dann die Vermittlung, aber mit sehr genauer Aufklärung und Abklärung, ob bei der Endstelle ein passender Tierarzt zur Verfügung steht. Letzteres ist sicherlich der komplizierteste Teil, denn man weiß selten, ob man wirklich den passenden Spezialisten zur Verfügung hat (siehe hierzu die Seite Tierärzte). Im Zweifelsfall muss die Organisation bereit sein, den Hund vor Ort zu behalten und sein restliches Leben lang zu versorgen.

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(c) Naturschutzprojekt “Leben” e.V.