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Straßenkatzen

Angesichts der jährlich bevorstehenden Touristensaisons stehen bei den Katzenkolonien die größten Probleme an.

Darüber hinaus werden die Katzen jedes Frühjahr (April/Mai) extrem viele Jungen bekommen, die dann natürlich ein zusätzliches Problem darstellen.

Und hier setzen wir nachhaltig an:
Die Katzen werden systematisch eingefangen, kastriert, behandelt und wieder ausgesetzt. Außerdem bekommen die Katzen regelmäßig Futter, sodass sie in ihrem Bereich bleiben und keinen Grund mehr haben, bei den Restaurants oder den Strandliegen zu betteln.

Zur Fütterung darf gemäß Absprache mit der Stadtverwaltung nur Trockenfutter verwendet werden,. Das ist auch nachvollziehbar, da Nassfutter und Speiseabfälle im Sommer zu extremer Geruchsbelästigung führen würden und natürlich auch ein Krankheitsherd wären.

Der Futterbedarf liegt bei 2kg/Monat/Katze. Als Futter ist gutes Futter geplant, keine Billigfutter, das wiederum zu Mangelerscheinungen und Krankheiten führen würde. Ohnehin ist schmackhaftes Futter auch nachhaltiger, weil es die Katzen am Standort hält und nicht zum Betteln verleitet.

Straßenkatzen sind extrem scheu und neigen natürlich zu Panik, wenn sie eingefangen werden. Bei einer Kastrationsaktion muss also darauf geachtet werden, ihnen unnötigen Stress zu ersparen, da dies auch zu Erkrankungen führen kann. Die Katzen würden also vor und nach der OP in der Klinik in Faro, die die Kastrationen vornimmt, verbleiben und nicht an einen anderen Ort zur Beobachtung gebracht. Je Aktion werden ca. 10 Tiere operiert und nach einigen Tagen dann wieder zurückgebracht.

Insgesamt gesehen ist die Kastration von Katzen/Katern zwar unkomplizierter, als die von Hunden/Hündinnen, allerdings sind die meisten Katzen – wie auch die Hunde - in einem extrem schlechten Zustand, sodass eine gründliche Voruntersuchung unabdingbar ist, ebenso wie eine intensive Nachbeobachtung.

Kastrationsablauf Katzen/Kater

  • die Tiere werden am Vortag eingefangen und nach Faro gebracht
  • es wird eine Untersuchung durchgeführt, ggf. Parasiten bekämpft und ein Test auf die wichtigen Katzenkrankheiten FIV-FELV sowie Katzenaids durchgeführt. Besteht der Verdacht auf andere Krankheiten, so werden diese ebenfalls per Bluttest untersucht.
  • Katzenaids ist für eine OP unkritisch, FIV-FELV ebenfalls, sofern die Krankheit nicht ausgebrochen ist. Ob operiert werden kann, muss im Einzelfall entschieden werden, ebenso wie die ggf. notwendige Nachbehandlung
  • am nächsten Tag werden die Operationen durchgeführt
  • danach bleiben die Tiere einige Tage unter sich und werden beobachtet
  • am Tag vor der Rückführung werden sie entwurmt, ggf, auch nochmals desparasitiert.
  • während der OP bekommen die Tiere ein Tatoo mit Registriernummer ins Ohr, welche soweit unten angebracht wird, dass man es auch von Weitem sehen kann. Die jeweilige Nummer halten wir in einer Kartei/Datei fest incl. Anmerkungen zum jeweiligen Tier. Ein Kopie der Kartei/Datei geht an den Amtsveterinär.

Sind Katzen bereits schwanger, werden sie nicht kastriert und können die Babys in einem gesonderten Raum bekommen. Dann allerdings ist eine Vermittlung notwendig.

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(c) Naturschutzprojekt “Leben” e.V.