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Was ist eigentlich Tierschutz?

Was Massentierhaltung angeht, ist man sich ja weitgehend einig, dass man das nicht will und schlimm findet. Nur, was ist mit den vielen Straßenhunden, die man ihrer Freiheit beraubt und ebenfalls in Massentierhaltung hält? Was hat ein Hund gewonnen, der seit Generationen auf der Straße lebt, zwar nicht von Menschen, aber von seinen Artgenossen als Individuum wahrgenommen wird, in einer festen sozialen Struktur lebt und dann plötzlich “geschützt” wird, indem man ihn in ein Tierheim packt, wo er isoliert im Zwinger lebt und in keiner Weise klarkommt. Was ist gewonnen, wenn man Tierheime baut, wo 1.000 Hunde oder im anderen Extrem sogar fast 4.000 Hunde in Zwingern leben, ohne individuelle Betreuung, ohne Ansprache und ohne eine wirkliche Chance auf Vermittlung?

Das Fernsehen bringt Reportagen und lobt diese Projekte, der Zuschauer findet es natürlich auch klasse, weil das Fernsehen es klasse findet und so spendet der tierliebe Mensch für Massentierhaltung von Hunden, während er sich eine Reportage weiter über die Zustände in deutschen Kuhställen, Schweinemast- und Hühnermastanlagen aufregt. Ist das nicht paradox, oder sehen nur wir das so?

Was also macht das Beschützen von Tieren und Natur aus? Shine, einzigartig, im Straßengraben liegen gelassen. Heute geliebt und glücklich.
Beschützen von Tieren ist erst möglich, wenn man bereit ist, die individuelle Seele eines Tieres zu erkennen und wert zu schätzen. Erst wenn das Tier als komplexes Individuum wahrgenommen und respektiert wird, kann der Mensch es aus der undefinierten Masse „DER TIERE“ herausheben und sich wirklich um dieses Wesen kümmern. Nur dann kann er dessen Seele spüren, dessen Ängste wahrnehmen, dessen Wünsche erfassen. Es macht letztlich keinen Unterschied, ob man sich eines Not leidenden Menschen annimmt und ihm helfen will, oder ob man sich um ein Not leidendes Tier kümmert. Beides sind komplexe Persönlichkeiten und einzigartige Individuen, die es verdienen als solche wahrgenommen und behandelt zu werden. Wenn Tiere als Masse, als Stückzahlen oder als Objekte wahrgenommen werden, kann man ihnen nicht gerecht werden und ihnen auch nicht wirklich so helfen, wie es für das betroffene Individuum und seine Vorstellung vom Leben notwendig wäre.

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(c) Naturschutzprojekt “Leben” e.V.