Header

Home Das Projekt Unsere Tiere Straßentiere Aktuelles Nachhaltigkeit Tötungsstation Shop/Spenden Downloads Impressum
Spenden

Bitte helfen Sie mit und unterstützen Sie uns
mit einer Spende!

Bankverbindung in Deutschland
Commerzbank Köln
Kontoinhaber: Naturschutzprojekt Leben
IBAN: DE58 3704 0044 0378 4030 00
BIC: COBADEFFXXX

 

Wie alles begann

Unser erster Kontakt mit Tieren in Not liegt schon 18 Jahre zurück. Damals sprach uns in einem Straßencafé ein angetrunkener Mann an und fragte uns, ob wir ein paar Hunde haben wollten. Da wir bereits Hunde hatten, verneinten wir seine Frage, ohne zu ahnen, welche Folgen das haben würde. Er meinte nur lapidar, dass er sie dann eben ins Meer schmeißen würde. Natürlich gingen bei uns alle Alarmglocken an und wir folgten ihm sofort nach Hause, um zu sehen, was hinter seiner Frage steckte. Bei einer völlig verschüchterten Hundemama lagen 3 kleine Welpen, die erst ein paar Tage alt waren.

Trotz intensiven Zuredens bestand der Mann darauf, die Babys ertränken zu wollen, weil er sie „nicht brauchen könne“. Damit war dann unser Projekt geboren und wir nahmen die 3 kleinen Flaschenkinder auf. 1 Baby konnten wir an Freunde vermitteln, 2 blieben bei uns. Das waren Amadeu und Baloo. Von nun an ging es ständig so weiter, die Hunde fanden uns oder wir eben die Hunde.

Zum Glück hatten wir bereits 1995 diese wunderschöne Quinta mit 10 Ha Land gekauft und konnten so auch problemlos noch mehrere Hunde in Not aufnehmen. Erst waren es dann 8, dann 10, dann 12, dann 15 ….. na ja und heute sind es immer so zwischen 50 und 60 Hunde, die hier leben.

Da wir über sehr viel Land verfügen, haben wir ein ganz eigenes Konzept der Tierhaltung entwickelt. Für alle Tiere gilt gleichermaßen, dass sie frei sind und sich unserem Leben in der Großfamilie freiwillig anschließen. Die Hunde leben im Rudel, welches seinen eigenen, natürlichen Gesetzen folgt. Wir üben keinerlei Zwang aus, wir trainieren keinerlei Kommandos o.ä. und erziehen sie eigentlich auch in keiner Weise. So können die Hunde sich frei entwickeln und vor allem auf ganz natürliche Weise die Traumata ihrer Vergangenheit überwinden.

Das fast Unglaubliche ist, dass unsere Hunde sich sehr eng mit uns 2 Menschen der Quinta verbunden fühlen, wirklich aufs Wort hören und allen Anweisungen folgen. Sie sind extrem schmusig und liebebedürftig, suchen unsere Nähe und brauchen das intensive Zusammenleben mit uns. Entscheidend ist, dass sie in keiner Weise aggressiv sind, weder zu uns, noch zu anderen Menschen, die uns besuchen.

Den Kern des Rudels bildet ein Stamm von etwa 35 Hunden, die immer bei uns leben und deren Anführer. Neue Hunde werden freundlich aufgenommen und fügen sich im Rudel ein. Klappt das mal nicht gleich, so weiß das Rudel selbst, wie man das regelt, ohne dass es zu großen Beissereien o.ä. kommt. Die neuen Hunde erlernen dann vom Rudel auch das Zusammenleben mit uns und den täglichen Rhythmus.

Indem auch traumatisierte Hunde durch diese Methode wieder zu ihren natürlichen Instinkten zurückgeführt Mama C, überfahren, liegengelassen, mit Verdacht auf Querschnittlähmung von uns aufgenommen. werden, gewinnen sie sehr schnell Vertrauen zu uns, aber vor allem – was besonders wichtig ist – Selbstvertrauen. Hunde mit einem gesunden Selbstvertrauen und ohne Angst sind nicht aggressiv, wissen wo sie in der natürlichen Rangfolge stehen und sind daher auch glücklich.

Letztlich braucht ein Hund eigentlich kein großes Training oder gar Dressur, wenn er die Chance hat, so zu leben, wie bei uns, denn ein Hund orientiert sich immer am Rudel und der Mensch ist ein Teil des Rudels. Unsere Hunde haben diese Chance 

weiter...

(c) Naturschutzprojekt “Leben” e.V.